Lippramsdorf - der Ortsteil mit den Ortsteilen

Lippramsdorf als einer der Ortsteile von Haltern hat selbst noch eigene kleinere Ortsteile und Bauernschaften. Neben dem Hauptdorf von Lippramsdorf gibt es dort die Mersch, die Freiheit, Kusenhorst und Tannenberg. Dabei erstreckt sich der Orteil über eine recht große Fläche, nördlich der Lippe und liegt auch insgesamt im Lippetal.

Durch die Lage am Fluss war Lippramsdorf auch vor lange Zeit schon ein beliebter Siedlungsort. Eine erste urkundliche Erwähnung von Lippramsdorf gibt es aus dem Jahr 889 nach Christus - seinerzeit gehörte der Ort noch zu Lembeck.

Lippramsdorf gehörte 1811 erstmalig zu Haltern. Das änderte sich jedoch 1837 wieder. 1843 gehörte der Ortsteil dann plötzlich doch wieder zu Haltern. 1929 wurde Lippramsdorf bei der preußischen kommunalen Gebietsreform wie auch Haltern aus dem Kreis Coesfeld ausgekreist und in den Kreis Recklinghausen eingegliedert und hatte zunächst eine kommunale Selbständigkeit. 1975 wurde Lippramsdorf dann allerdings zum Ortsteil von Haltern und ist es seither auch geblieben. Aus der Zeit vor 1975 ist übrigens noch übrig geblieben, dass Lippramsdorf mit der 02360 eine eigene Telefonvorwahl besitzt.

Ganz in der Nähe von Lippramsdorf Freiheit aber schon auf dem Gebiet der Stadt Marl befindet sich einer der letzten Schächte des Ruhrgebiets, in dem noch immer Kohle gewonnen wird. In Lippramsdorf Mersch und auch in der Freiheit führt das dazu, dass es zu Bergschäden kommt. In der Mersch sackte schon vor mehreren Jahren das Gelände zum Teil so weit ab, dass im ehemaligen Flussbett der Lippe ein Biotop entstand, das heute zu einem der schönsten Fleckchen in Lippramsdorf gehört.

Auch das Haus Ostendorf in Lippramsdorf Freiheit kann sich sehen lassen. In der ehemaligen Wasserburg befindet sich heute der Betriebshof des Bauunternehmens Mertmann. Bei Wanderern und Radfahrern beliebt ist in Tannenberg der Ludgerusbrunnen mit der St. Anna-Kappele. Der Name "Tannenberg" stammt übrigens daher, dass vor vielen Jahrhunderten dort die erste Anne-Kapelle stand, ehe diese auf dem heutigen Annaberg gebaut wurde. Das "Tannenberg" resultiert aus der plattdeutschen Formulierung "Ten Annenberg", was so viel bedeutet wie "Zum Annaberg". Ebenfalls beliebte Ausflugsziele sind das Heimathaus Lippramsdorf, das vom dortigen Heimatverein betrieben wird oder der neu restaurierte Alte Bahnhof.

Lippramsdorf

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