In den Fluten des Stausees versunken

Der Overather Hof. Schaut man sich alte Postkarten von Haltern an, so entdeckt man immer mal wieder den Overather Hof. Und man fragt sich, wo mag das denn nur sein? Man sieht ein imposantes Gebäude direkt am Ufer des Halterner Stausees. Stand der Overather Hof einst in der Stadtmühlenbucht? Oder vielleicht dort, wo heute der Seehof zu sehen ist - nur, dass er seinerzeit anders hieß?

Der Overather Hof stand tatsächlich am Stausee, aber die Stelle kann man sich heute nur noch schwer vorstellen: Er befand sich quasi auf der heutigen Insel, die seinerzeit noch vom Land aus erreicht werden konnte. An der Stelle, an der Mühlenbach und Stever zusammen kamen, wurde nach dem ersten Weltkrieg ein Strandbad mit dazugehöriger Gastwirtschaft errichtet. Aufgrund der Nähe zur Siedlung Overath wurde das Lokal Overather Hof genannt. Daraus entwickelte sich ein Kurhotel, direkt am Stausee, das viele Touristen und Kurgäste auch aus der Ferne anlockte. Haltern entwickelte sich so auch zu einem Anziehungspunkt für Gäste und Touristen. Mit dem Seehof hat der Overather Hof gemeinsamt, dass beide "Höfe" in den 30er Jahren vom gleichen Pächter geführt wurden.

Nach dem zweiten Weltkrieg erholten sich britische Soldaten im Overather Hof, der danach nie wieder zu seiner alten Blüte zurück fand. In den 60er Jahren wurde der Overather Hof dann abgerissen, auch weil der Stausee erweitert wurde und die Fläche, auf der der Hof einst stand geflutet wurde. Heute erinnern noch ein alter Steg an der Insel und ein Laternenmast auf der Insel an die einst glorreichen Zeiten des Overather Hofs.


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