Eine alte Sage: Wie der Sundern an die Stadt Haltern gelangte

Wenn nicht alles täuscht, dann gehört der Wald "Sundern" aktuell der Gelsenwasser AG. Aber das ist nur zweitrangig. In einer älteren Sage wird erzählt, wie der Sundern einst in den Besitz der Stadt Haltern kam. Und zwar durch den Meineid von zwei Ratsherren, die danach nie mehr glücklich wurden. Aber der Reihe nach:

Einst gehörte der Sundern wohl zum Halterner Bürgervermögen. Doch einer der Vorbesitzer soll den Sundern der Stadt Haltern vermacht haben. So behaupteten es zumindest zwei Ratsherren, nachdem der Vorbesitzer gestorben war. Diese behaupteten dieses aus persönlicher Eitelkeit. Das aber wollte der rechtmäßige Erbe nicht auf sich sitzen lassen, so dass die ganze Angelegenheit vor Gericht landete.

Es stand Aussage gegen Aussage und der Richter entschied, dass die Parteien einen Eid leisten sollten - und dieses mitten im Sundern, an einer Stelle, an der sich zwei Wege kreuzten und ein Kruzifix stand.

Und sowohl der rechtmäßige Erbe als auch die Ratsherren schworen bei allen, was ihnen heilig war, dass sie die Wahrheit sagten. Und so gab der Richter den Ratsherren Recht und der Sundern kam in den Besitz der Stadt Haltern.

Die Ratsherren wurden fortan aber nicht mehr froh. Sie gerieten in großes Unglück und starben später in Armut. Seither - so wird gesagt - wandeln die Ratsherren noch heute bei Vollmond durch den Sundern. Und das werden sie so lange tun, bis der letzte Baum dort gefällt wird. Was die Gelsenwasser AG dazu wohl sagen wird...

Ach ja: Der rechtmäßige Erbe soll ins Ausland gegangen sein und soll dort sein Glück gemacht haben. Immerhin.

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