Die Heide als Naturerlebnis in der Hohen Mark

"Haltern meine Heimat. Im Schoß der Hohen Mark" - so heißt es in einem halbwegs bekannten Volkslied über Haltern am See. Die Hohe Mark - ist das Waldstück am Nordrand des Ruhrgebiets, das von Haltern und Dorsten bis an den Süden des Kreis Borken grenzt. Dieses große zusammenhängende Waldstück ist zugleich Namensgeber des Naturparks Hohe Mark Westmünsterland. Dieser Naturpark wurde an der Schnittstelle von Münsterland, Rheinland und Ruhrgebiet definiert. Dieser Park erstreckt sich damit von Gladbeck bis Bocholt, von Wesel bis Haltern am See.

Unterteilt wird der Naturpark Hohe Mark in vier Themenlandschaften: ParkLandschaft, WaldLandschaft, WasserLandschaft und FolgeLandschaft. So ist es auf den Seiten des Naturparks im Internet  beschrieben. Auch wenn Haltern mit den Wäldern zwischen Lippramsdorf, Holtwick, Haltern und Lavesum sowie mit der Haard bei Flaesheim über sehr waldreiches Gebiet verfügt, wird Haltern zur WasserLandschaft gezählt. Die Lippe, die Stever, die Stauseen in Haltern und in Hullern sowie der Silbersee II sind Argumente genug, um Haltern eher der Wasser- als der Waldlandschaft zuzuordnen.

Der Naturpark Hohe Mark Münsterland wird natürlich touristisch vermarktet. In der entsprechenden Broschüre werden für Haltern die Ausflugstipps Rundweg Westruper Heide, Halterner Stausee, Schloss und Wassermühle Sythen, Silbersee und Strandbad gegeben. Den Rundweg Westruper Heide wollen wir an dieser Stelle noch einmal näher vorstellen: Dieser Rundwanderweg ist letztlich selbst erklärend. Wer mit dem Auto anreist, sollte am Wanderparkplatz parken, der von Haltern kommend kurz hinter dem Hotel Seehof, gegenüber vom Biergarten liegt. Dort gibt es viele Parkplätze, die allenfalls bei gutem Wetter am Wochenende mal alle belegt sein können. Vom Parkplatz aus geht es eine Holztreppe hinauf und am Ende dieser Treppe ist man dann auch schon auf dem Rundweg der Heide. Von nun an, folgt man einfach dem Weg und gelangt so zu den schönsten Ecken der Heide. Am Randbereich kommt man auch mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen gut voran. Auf den Wegen innerhalb der Heide kann man sich für unterschiedliche farblich markierte Wege - insbesondere auf Sandboden - entscheiden. Einzelne Thementafeln erklären, was es gerade zu entdecken gibt. Ein besonderer Tipp für Frühaufsteher: Besonders im Spätsommer lohnt es sich, schon früh morgens in der Heide unterwegs zu sein. Das Zusammenspiel aus Nebel (die Lippe ist nicht weit!), aufgehender Sonne und Naturlandschaft ist ein einzigartiges Spektakel. Hier sind schon viele schöne Kalendermotive entstanden - am besten man erlebt den Zauber aber mal selbst.

Dort, wo heute die Heide ist, standen einst Wälder. Doch diese wurden wirtschaftlich übernutzt, so dass die Heidelandschaft entstehen konnte. In den vergangenen Zeiten wurde sie dann als Schafweide genutzt; auch heute trifft man dann und wann noch einen Schäfer mit seiner Herde in der Heide an.

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